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Langfristiges Anlegen stabilisiert die Rendite

Langfristanleger kaufen sich Aktien und lassen diese mehrere Jahre im Depot liegen, um so von der Entwicklung des Unternehmens besser partizipieren zu können (ähnlich Investoren wie Warren Buffett). Zu diesem Thema hat das Deutsches Aktieninstitut e. V. im Jahre 2019 eine interessante Untersuchung durchgeführt. Es analysierte die Performance von Sparplänen auf den Dax, börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung der 30 größten deutschen Börsenkonzerne nahezu 1:1 abbilden auf Basis von unterschiedlich langen Laufzeiten (basierend auf den Börsendaten von 1948-2018). Mit dem Ergebnis, ab einer rückblickenden Laufzeit der Investments von mehr als 15 Jahren konnte der Anleger nur Gewinn machen. Siehe dazu folgende Tabelle:

AnlagedauerMaximale RenditeRenditedurchschnittMinimale Rendite
1101,4%10,4%-49,2%
539,2%8,8%-22,8%
1021,7%9,0%-1,9%
1516,4%9,3%2,2%
2016,1%9,0%4,7%
2514,6%9,0%5,6%
3013,2%8,9%6,3%

Die Analyse zeigt dass ab einer Anlagedauer von 15 Jahren auch im schlechtesten Fall eine minimale Rendite von 2,2% pro Jahr erzielt werden konnte. Fließt in die Rechnung noch eine jährliche Inflationsrate von 3% ein, dann erzielten Anleger ab einer Haltedauer von 20 Jahren eine positive jährliche Rendite auf ihr Investment.

Quelle: https://www.dai.de/de/presse/pressemitteilungen.html

Hinweis: In die Berechnungen der Rendite wurden keine Kosten für Kauf, Verkauf und Depot berücksichtig.

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