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Orderprovision

Wer mit Wertpapieren handeln möchte, der benötigt eine Bank/Broker mit einem eigenen Wertpapier-Depot dafür. Diese Broker verlangen für die verschiedensten Dienstleistungen rund um das Depot und den Wertpapier-Kauf, sowie -Verkauf unterschiedliche Gebühren/Provisionen.

Welche Depots der Broker bieten niedrige Gebühren und Top-Leistungen? Die Auswahl fällt schwer und sollte vor einem Start in die Handelsaktivitäten genau überlegt sein. Warum?

Orderprovisionen und Depotgebühren vernichten Gewinne

Je nach Anlagestrategie ist ein mehr oder weniger intensives Handeln mit Wertpapieren erforderlich. Da bei jedem Kauf und Verkauf Orderprovisionen anfallen, können diese bereits erzielte Gewinne kannibalisieren. Denn der mögliche Gewinn aus einem Wertpapiergeschäft berechnet sich normalerweise wie folgt:

Gewinn/Verlust = (Aktienanzahl x Verkaufspreis) – (Aktienanzahl x Kaufpreis)

Unter Einbeziehung der Orderprovisionen und Depotgebühren ergibt sich hingegen folgende Rechnung:

Gewinn/Verlust = (Aktienanzahl x Verkaufspreis) – (Aktienanzahl x Kaufpreis) – Orderprovision Kauf – Orderprovision Verkauf – Anteilige Depotgebühren

Der Kostenblock Orderprovisionen und Depotgebühren muss daher unbedingt zur Bestimmung von Gewinn und Verlust der Handelsaktivitäten mit Wertpapieren einberechnet werden.

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